Erderwärmung und der Mond
Steht der Mond im Zusammenhang mit der globalen Erderwärmung?
Wir gehen mal davon aus, die Weltmeere erwärmen sich. Dadurch dehnt sich Wasser aus und nimmt mehr Fläche ein. Ebbe und Flut verursachen Reibung des Wassers an den Kontinenten, die durch einen erhöhten Meeresspiegel ebenso zunimmt. Dadurch müsste der Mond eigentlich doch auch mehr “zu tun” haben?
Meine Idee war nun, ob der Mond dadurch nicht der Erde näher kommen müsste. Durch die erhöhte Reibung der Weltmeere geht Energie verloren, die der Mond in Höhe einbüßen sollte. Und da immerhin 70% der Erde mit Wasser bedeckt ist, kann der Effekt eigentlich ja nicht allzu klein sein.
Doch ein wenig Recherche hat gezeigt, die Kausalität liegt eher anders herum. Der Mond schwankt alle 1500 bis 1800 Jahre in seiner Umlaufbahn und hat dadurch die Intensität von Ebbe und Flut beeinflusst. Mal war der Tidenhub stärker und Meerwasser vermischte sich stärker, was wiederum die Atmosphäre abgekühlt hat. Kühles Bodenwasser wurde nach oben gespült, wärmeres Oberflächenwasser ging nach unten. In anderen Jahren war der Hub geringer und der Effekt, der die Atmosphäre abkühlt, gering. Zur Zeit sollen wir uns genau in dieser Phase befinden, in der der Tidenhub geringer ist, wodurch die Temperaturen weltweit steigen.