Wie funktioniert die EU?

Schonmal nackt unter der Dusche gestanden und daran gedacht?

Nein, werden sich die Herren von der EU-PR Abteilung gedacht haben und flugs diese nette Broschüre aufgelegt.

Gut das man wenigsten erkannt hat, dass so gut wie niemand die EU und ihre Eingeweiden kennt. Schade eigentlich. Hat mir allerdings zu denken gegeben.

Wir geben ein wenig Geld Macht an Politiker ab, haben aber keinen blassen Schimmer, in welchen Röhren dass dann alles landet.

Ist es nicht ein trauriges Zeichen, wenn wir diejenigen, die wir wählen, gar nicht kennen? Wenn die, die wir wählen, uns im nachhinein erklären müssen, was sie überhaupt machen?

Sollte es nicht genau umgekehrt sein? Wie funktioniert der EU-Bürger als Heftchen für alle Politiker?
Sollte dem Wähler nicht alles glasklar sein? Schließlich sind alle Einrichtungen und Organe in seinem Namen gegründet.

Ganz betrübt und aufgewühlt blätter ich ein wenig weiter und stoße auf dieses Organigramm.

Das Mitentscheidungsverfahren.


Ganz schlicht und bunt kommt es daher, die sanften Wege der europäischen Entscheidungsfindung.

Wenn man es sich nur lang genug anschaut, ist es auch gar nicht mehr so schwer zu verstehen, aber ob man nun mit solchen seitengroßen Organigrammen die EU den Leuten schmackhafter macht bezweifle ich. Schade, dass man sie überhaupt erst schmackhaft machen muss.

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