Komputer in der Chule

Der Spiegel stürzt sich ja schon seit ein paar Tagen auf das Thema Web 0.0 an amerikanischen Schulen - zu Recht wie ich finde.

So wie in dem Artikel angemerkt, bringt der schöne Schein alles nichts, wenn an anderer Stelle das Geld flöten geht. Wenn Lehrer die Technik bedienen statt Köpfe zu füttern.

Erstmal kommt die Kommunikation, die gelernt werden muss, dann kann man sich der Technik widmen. Ich kann gut nachvollziehen, wie Schüler statt zu denken, lieber auf den Bildschirm starren. Technik muss gezielt eingesetzt werden. Nur dann wirkt sie auch. Man drückt dem Schüler ja auch nicht überall ein Buch in die Hand und erwartet, dass er ständig darin liest. Sich von Technik nicht beherrschen lassen, sondern sie als ein weiteres Instrument zum Lernen zu begreifen, wäre nötig.

Übrigens, wäre es auch nicht sinnvoll, Computersprachen auf selber Augenhöhe wie humane Fremdsprachen zu lehren? An anderer Stelle hab ich mich dazu schon ausgelassen. Wenn man also nicht mehr (MS)-Produkte lehren will, was bleibt dann noch? Man muss die wirklichen Grundlagen vermitteln. Was passiert z.B. tatsächlich in einem Prozessor? Wie funktioniert Software? Und eben die Computersprache! Ich sachs euch, in ein paar Jahren können chinesische Schüler (die eh 2000 Zeichen ihrer Sprache drauf haben) auch C++ und so’n Zeugs im Schlaf und rückwärts. Weil es essentiell werden wird (und das logische Verständnis fördert).

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