Unsere Kindersoldaten


Berlin scheint mal wieder Vorreiter einer Entwicklung(interessanter Artikel) zu sein. Schüler übernehmen die Gewaltenhoheit und eine Hauptschule droht zu kippen. Darauf hab ich, ehrlich gesagt, nur gewartet. In einer Kolumne des von mir nicht gerade geschätzten Stern fand ich allerdings eine sehr interessante Idee. Das (kleiner Gedankenschweif) Kindergeld finanziert nicht die Kinder sondern die Eltern. Sehr viel klüger angelegt wäre das Geld in kostenlosen Kindergärten, Schulen und Unis. Eigentlich verrückt, das mit dem Kindergeld eher die Hausfrau als Gesellschaftsmodell, denn das Kind gefördert wird. Wie eine manifestierte Emanzipationsverhinderungsmaschinerie. Vielleicht liegt es nicht sofort auf der Hand, aber um der Gesellschaft zu mehr Kindern zu verhelfen, müssen Eltern anscheinend nicht Geld, sondern die Möglichkeit bekommen, in ihren Job so schnell wie möglich zurück zukehren. Der Kolumnist meint, mit 10€ weniger Kindergeld pro Kind könnten 1 Jahr mehr Kindergärten kostenlos gestellt werden. Das Kindergeld kostet dem Saat pro Jahr ca. 35 Mrd. €.

Ich hab sogar noch eine bessere Idee. Wir verzichten auf ein paar militärische Spielzeuge(180 Eurofigther für je 80Mio. €) und investieren lieber in Bildung! Denn wenn wir in 20 Jahren nur noch wenige Kindersoldaten in den Schulen haben, bringen uns die Jagdbomber auch nichts. Aber warum macht die Politik seit Jahren das Gegenteil?! Ich denke, ein großen Anteil hat die Aufteilung in Bund und Länder - ergo Bildung und Landesverteidigung. Und sieht nun alles danach aus, als würde die Föderationsreform da Änderung aufzeigen?

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